Monolog Intensiv-Kurs (Vorsprechen/Schauspielschule)
Zeitraum: 23.08.2026 – 24.08.2026
Bewerbungsschluss: 17.08.2026
Dozent*innen: Peter M. Daniels - BITTE NICHT IRRITIEREN LASSEN, MAN MUSS HIER EIN ENDDATUM EINGEBEN, DASS NACH DEM ANFANGSDATUM LIEGT!!! DER KURSV FINDET AM 23.8 STATT
Typ: Einzeltermin
Ort: Köln
Beschreibung:
Jeder hat die Möglichkeit max. zwei Monologe zu zeigen. Anschließend gibt es eine Inspirationskritik. Danach hat jeder Zeit, sich außerhalb des Arbeitsraums erneut mit dem Material zu beschäftigen und zu einem späteren Zeitpunkt des Tages abermals zu präsentieren. Im Anschluss daran folgt eine Arbeitseinheit/Coaching.
Wahrhaftigkeit statt Effekt
Viele Bewerber versuchen sofort „groß“ zu spielen: viel Emotion, viel Dramatik, viel Bedeutung.
Aber Hochschulen interessiert eher:
Glaubst du selbst, was du sagst?
Denkst du auf der Bühne wirklich?
Passiert etwas im Moment — oder reproduzierst du nur etwas Einstudiertes?
Wenn ein Satz zum ersten Mal gedacht wirkt, ist das oft stärker als perfekt gesetzte Theateremotion.
2. Persönlichkeit statt Kopie
Sie wollen nicht die hundertste junge Person spielen sehen, die „intensiv“ wie irgendein Filmschauspieler schaut.
Und nicht den nächsten BewerbeIn, die versucht, „klassisch theatermäßig“ zu sprechen.
Interessant wird es, wenn sichtbar wird:
Wie du denkst
Wie du wahrnimmst
Wie dein Humor funktioniert
Wie du reagierst
Was dich verletzlich macht
Nicht: „Wer spielst du?“
Sondern: „Wer bist du, wenn du spielst?“
3. Verbindung zum Text
Viele sprechen Texte „schön“.
Aber Hochschulen achten darauf:
Verstehst du wirklich, was du sagst?
Sprichst du zu jemandem?
Willst du etwas?
Verändert dich das Gesagte?
Ein Vorsprechen wird stark, wenn man merkt:
Diese Figur braucht etwas.
Dann entsteht Spannung automatisch.
4. Wandlungsfähigkeit
In der ersten Runde prüfen sie oft:
Kann diese Person nur eine Farbe — oder gibt es Spielraum?
Deshalb ist die Auswahl der Monologe wichtig. Häufig funktioniert gut:
ein zeitgenössischer Text
ein klassischer Text
unterschiedliche Energien
Zum Beispiel:
einmal präzise, ruhig, intelligent
einmal impulsiv, offen, emotional oder komisch
Nicht um „viel zu zeigen“, sondern um zu zeigen:
Da ist Beweglichkeit.
5. Arbeitsfähigkeit
Das ist einer der unterschätztesten Punkte.
Wenn die Jury dir eine kleine Korrektur gibt, schauen sie:
Kannst du zuhören?
Kannst du loslassen?
Wirst du defensiv?
Probierst du wirklich etwas Neues?
Jemand, der noch roh ist, aber sofort reagiert und mutig ausprobiert, ist oft interessanter als jemand, der „fertig“ wirkt und unbeweglich ist.
Was meistens nicht gut funktioniert
„Ich muss jetzt beweisen, wie talentiert ich bin.“
künstliche Intensität
bedeutungsschwere Pausen
gespielte Emotionalität
nachgemachte Theaterstimmen
reine Technik ohne inneres Leben
Die Jury sieht jedes Jahr Hunderte Menschen.
Sie erkennt sehr schnell, wenn jemand etwas „vorführt“.
Was oft wirklich hängen bleibt
Eine Person, die:
aufmerksam ist
wirklich zuhört
gegenwärtig wirkt
keine Angst hat, einfach zu sein
einen echten Gedanken hat
Fehler machen darf
lebendig ist
Man erinnert sich selten an die „perfekteste“ Person.
Aber oft an diejenige, bei der plötzlich ein echter Mensch im Raum war.
Veranstalter:
Peter Mustafa Daniels. - Studenten/innen die Peter Mustafa Daniels vorbereitete, studierten u.a. an den Uni ́s Ernst Busch, August Everding, Rostock, Hannover, Folkwang Essen/Bochum, Stuttgart. 12 Jahre war er Lehrbeauftragter an der Universität für Kunst, Folkwang in den Abteilungen Schauspiel, Musical, Physical Theatre. 2012 war er ein Jahr Set Coach bei AWZ. P. M. Daniels machte sein Schauspiel-Diplom 1987 an der Hochschule für Musik und Theater, Hannover. Er spielte u.a. in Dortmund, Hannover, Hamburg, Bonn, Stuttgart. P.M.D. arbeitet mit Schauspieler/innen seid ca. 30 Jahren und hat viel TV Erfahrung. 30 Jahre Erfahrung hat P.M.D. als Schauspieler, Dozent u.a. an der IFS Köln, Regisseur und neuerdings auch als Drehbuch Autor.
E-Mail: petermustafa@gmx.de
Website: www.peter-m-daniels.de
Kosten:
Preis: 190 €. - Max. 4 Teilnehmende
BITTE NICHT IRRITIEREN LASSEN, MAN MUSS HIER EIN ENDDATUM EINGEBEN, DASS NACH DEM ANFANGSDATUM LIEGT!!!
DER KURSV FINDET AM 23.8 STATT
Info:
Testimonials: u.a. Lisa Birke Balzer, Dagny Dewath, Moritz Bäckerling, Ulrike C. Tscharre, Judith Hoersch, Navid Akhavan, Anna Stieblich,Carolin Kebekus.
Pasquale Aleardi: Meine gemeinsame Theaterarbeit mit Mustafa war ein Highlight meines bisherigen Schaffens, an das ich immer wieder gerne zurückdenke ... seine unbedingte Leidenschaft und Liebe zum Beruf sind ein großes Geschenk in der Zusammenarbeit, und der Austausch mit ihm absolut empfehlenswert.
Franziska Ferrari Peter Mustafa ist ein begnadeter Schauspiellehrer. Ich bin sehr froh darüber, einen Lehrer gefunden zu haben, der einfach und klar die Punkte anspricht, die mich bisher an einem authentischeren Spiel gehindert haben. Mit verschiedensten Techniken und vor allem mit viel Einfühlungsvermögen hat er es geschafft, mir einen Weg zu zeigen, wie ich an mir selber und an meinen Baustellen am besten arbeiten kann. Aber das Wichtigste ist, dass man dabei nie die Lust daran verliert, diesen Weg weiterzugehen!
Emil Schwarz Ich habe noch während meiner Ausbildung mit Mustafa gearbeitet, und mir scheint ich habe da erst verstanden, wie Schauspiel wirklich funktioniert. Noch heute komme ich immer wieder zurück, um an meinen "Problemen" zu arbeiten, die bislang noch kein Dozent so schnell bemerkt hat. Das Tolle ist, dass er die Probleme nicht nur erkennt, sondern auch immer sofort eine Lösung hat. Ich kann einen Kurs oder Einzel Coaching jedem empfehlen.