Monolog Intensiv-Kurs (Vorsprechen/Schauspielschule)
Zeitraum: 28.11.2026
Bewerbungsschluss: 23.11.2026
Dozent*innen: Peter Mustafa Daniels (www.peter-m-daniels.de)
Typ: Einzeltermin
Ort: Köln
Beschreibung:
11.00-21.00 inkl. 1 Std. Pause
Jede*r hat die Möglichkeit, maximal zwei Monologe zu präsentieren. Anschließend folgen eine gemeinsame Analyse und ein Feedback. Im Anschluss daran gibt es Arbeitseinheiten und individuelles Coaching.
1. Wahrhaftigkeit statt Effekt
Viele Bewerber versuchen sofort „groß“ zu spielen: viel Emotion, viel Dramatik, viel Bedeutung.
Aber Hochschulen interessiert eher:
Glaubst du selbst, was du sagst?
Denkst du auf der Bühne wirklich?
Passiert etwas im Moment — oder reproduzierst du nur etwas Einstudiertes?
2. Persönlichkeit statt Kopie
Sie wollen nicht die hundertste junge Person spielen sehen, die „intensiv“ wie irgendein Filmschauspieler schaut.
Und nicht den nächsten BewerbeIn, die versucht, „klassisch theatermäßig“ zu sprechen.
Interessant wird es, wenn sichtbar wird:
Wie du denkst
Wie du wahrnimmst
Wie dein Humor funktioniert
Wie du reagierst
Was dich verletzlich macht
Nicht: „Wer spielst du?“
Sondern: „Wer bist du, wenn du spielst?“
3. Verbindung zum Text
Viele sprechen Texte „schön“.
Aber Hochschulen achten darauf:
Verstehst du wirklich, was du sagst?
Sprichst du zu jemandem?
Willst du etwas?
Verändert dich das Gesagte?
Ein Vorsprechen wird stark, wenn man merkt:
Diese Figur braucht etwas.
Dann entsteht Spannung automatisch.
4. Wandlungsfähigkeit
In der ersten Runde prüfen sie oft:
Kann diese Person nur eine Farbe — oder gibt es Spielraum?
Deshalb ist die Auswahl der Monologe wichtig. Häufig funktioniert gut:
ein zeitgenössischer Text
ein klassischer Text
unterschiedliche Energien
Zum Beispiel:
einmal präzise, ruhig, intelligent
einmal impulsiv, offen, emotional oder komisch
Nicht um „viel zu zeigen“, sondern um zu zeigen:
Da ist Beweglichkeit.
Man erinnert sich selten an die „perfekteste“ Person.
Aber oft an diejenige, bei der plötzlich ein echter Mensch im Raum war.
Kosten:
Preis: 120 €. - Max. 4 Teilnehmende
Info:
Studenten/innen die Peter Mustafa Daniels vorbereitete, studierten dann u.a. an den Uni ́s Ernst Busch, August Everding, Rostock, Hannover, Folkwang Essen/Bochum, Stuttgart.
12 Jahre war er Lehrbeauftragter an der Universität für Kunst, Folkwang in den Abteilungen Schauspiel, Musical, Physical Theatre. 2012 war er ein Jahr Set Coach bei AWZ.P. M. Daniels machte sein Schauspiel-Diplom 1987 an der Hochschule für Musik und Theater, Hannover.
Testimonials: u.a. Lisa Birke Balzer, Dagny Dewath, Moritz Bäckerling, Ulrike C. Tscharre, Judith Hoersch, Navid Akhavan, Anna Stieblich,Carolin Kebekus.
Pasquale Aleardi: Meine gemeinsame Theaterarbeit mit Mustafa war ein Highlight meines bisherigen Schaffens, an das ich immer wieder gerne zurückdenke ... seine unbedingte Leidenschaft und Liebe zum Beruf sind ein großes Geschenk in der Zusammenarbeit, und der Austausch mit ihm absolut empfehlenswert.
Franziska Ferrari Peter Mustafa ist ein begnadeter Schauspiellehrer. Ich bin sehr froh darüber, einen Lehrer gefunden zu haben, der einfach und klar die Punkte anspricht, die mich bisher an einem authentischeren Spiel gehindert haben. Mit verschiedensten Techniken und vor allem mit viel Einfühlungsvermögen hat er es geschafft, mir einen Weg zu zeigen, wie ich an mir selber und an meinen Baustellen am besten arbeiten kann. Aber das Wichtigste ist, dass man dabei nie die Lust daran verliert, diesen Weg weiterzugehen!
Emil Schwarz Ich habe noch während meiner Ausbildung mit Mustafa gearbeitet, und mir scheint ich habe da erst verstanden, wie Schauspiel wirklich funktioniert. Noch heute komme ich immer wieder zurück, um an meinen "Problemen" zu arbeiten, die bislang noch kein Dozent so schnell bemerkt hat. Das Tolle ist, dass er die Probleme nicht nur erkennt, sondern auch immer sofort eine Lösung hat. Ich kann einen Kurs oder Einzel Coaching jedem empfehlen.