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Spielwiese Vertical Microdrama: Timing ist alles

21.07.2026 | Tina Thiele

Schauspieler Denis "Marshall" Ölmez und Regisseur Dirk Rosenlöcher über Vertical Microdramas, Community, Vielfalt und eine neue Spielart des seriellen Erzählens

Vertical Microdramas gehören weltweit zu den am schnellsten wachsenden Formaten des seriellen Erzählens. Während sich in China, Indien und den USA längst eigene Plattformen und Geschäftsmodelle etabliert haben, steckt Deutschland noch in den Anfängen. Schauspieler Denis “Marshall” Ölmez und Regisseur sowie Autor Dirk Rosenlöcher gehören zu den ersten Filmschaffenden, die das Format hierzulande praktisch erproben. Im Gespräch erzählen sie, warum Vertical Storytelling weit mehr ist als ein Social-Media-Trend, wie sich das Erzählen verändert und weshalb sie darin große Chancen für Nachwuchs, neue Stoffe und mehr Vielfalt sehen.

Vertical Microdramas entwickeln sich international rasant. In Deutschland begegnen viele Filmschaffende dem Format dagegen noch mit Skepsis oder kennen es kaum. Was hat Euch überzeugt, ausgerechnet jetzt auf dieses noch junge Medium zu setzen?

Marshall: Eigentlich begann alles mit einer ganz anderen Idee. Mein Produzent und Co-Star Kevin Silvergieter fragte mich ursprünglich, ob ich Lust hätte, gemeinsam eine queere Szene für unsere Showreels zu drehen. Queere Figuren werden zwar inzwischen häufiger erzählt, aber oft noch heteronormativ besetzt. Kevins Idee: Warum nicht zwei queere Schauspieler zusammenbringen und eine Geschichte erzählen, die authentisch aus dieser Perspektive entsteht?

Während dieser Zeit war Kevin in Cannes und lernte dort einen kanadischen Produzenten kennen, der ihm von Vertical Microdramas erzählte. Er kam zurück, begann intensiv zu recherchieren und fragte mich irgendwann, ob wir unsere Idee nicht gleich als Vertical Microdrama umsetzen sollten.

© Casting Network

Meine erste Reaktion war ehrlich gesagt: Was ist das überhaupt? Ich hatte bis dahin noch nie davon gehört. Aber je mehr ich mich mit dem Format beschäftigt habe, desto spannender wurde es. Mir wurde schnell klar, dass es sich nicht einfach um kurze Videos handelt, sondern um eine eigene Form des seriellen Erzählens mit einer ganz eigenen Dramaturgie. Gerade diese Offenheit fand ich reizvoll. Es gab keine festen Regeln und niemand konnte uns sagen, wie man es „richtig“ macht. Das bedeutete auch, dass wir gemeinsam herausfinden konnten, was dieses Medium eigentlich kann.

Dirk: Für mich lag der Reiz zum einen darin, erzählerisch Neuland zu betreten. Marshall erzählte mir von dem Projekt und fragte, ob ich Regie führen möchte. Ich hatte mich zu diesem Zeitpunkt bereits mit Vertical Storytelling beschäftigt, einige internationale Produktionen gesehen und recherchiert, was in China oder den USA passiert. Praktische Erfahrungen hatte ich allerdings noch keine.

Mich faszinierte, dass hier verschiedene Welten zusammenkommen: klassisches fiktionales Erzählen, Social Media, Short Form Content und neue Sehgewohnheiten. Da ich sowohl im Fiction-Bereich wie auch in Social Media, Werbung und Short Formats gearbeitet habe, empfand ich das Projekt als spannendes Experimentierfeld, um diese Erfahrungen zusammenzubringen. Ich wollte verstehen, welche Regeln diese neue Erzählform hat, welche Prinzipien sich übertragen lassen und wo man vielleicht ganz neue Wege gehen muss.

Außerdem fand ich, dass gerade „Size Does Matter“ hierfür ein super Projekt ist. Viele Microdramas setzen auf problematische Erzähl-Tropes. Und Körperbilder und Schönheitsideale werden in Social Media häufig verzerrt. Eine queere Liebesgeschichte über Body-Positivity als Microdrama in Social Media zu platzieren war für mich darum ein wunderbares Statement. Und die positive Resonanz zeigt, welches Potenzial in dem Format steckt und dass man durchaus eigene Akzente setzen kann.

Gerade in Deutschland wird oft gefragt, ob Vertical Storytelling bei uns überhaupt funktionieren kann. Ich finde die spannendere Frage lautet: Warum funktioniert es weltweit bereits so erfolgreich? Wenn Millionen Menschen täglich diese Geschichten schauen, lohnt es sich, genauer hinzusehen, statt das Format vorschnell als kurzlebigen Trend abzutun.

Was genau macht ein Vertical Microdrama aus? 

Dirk: Eine feste Definition gibt es nicht, aber ich würde zwischen Vertical Series und Microdrama unterscheiden. Eine Vertical Series beschreibt zunächst einmal das Format – also Geschichten, die konsequent im Hochformat erzählt werden. Das Microdrama beschreibt dagegen vor allem die Art des Erzählens. Historisch kommen viele dieser Stoffe aus China und orientieren sich häufig an Webnovels oder melodramatischen Serienformaten. Die Geschichten werden extrem komprimiert erzählt. Es gibt viele Wendepunkte, emotionale Höhepunkte und Cliffhanger. Alles ist darauf ausgelegt, Zuschauer*innen möglichst schnell in die Handlung hineinzuziehen.

Diese Geschwindigkeit hat natürlich viel mit dem Medium zu tun. Die Geschichten werden überwiegend auf dem Smartphone konsumiert – unterwegs, in der Bahn oder zwischendurch. Genau das macht die Sache aber auch zu einer ganz eigenen Herausforderung: Jede Szene, jeder Moment muss eine Funktion erfüllen. Figuren müssen innerhalb weniger Sekunden verständlich werden und die Geschichte konsequent vorantreiben. Es bleibt kaum Raum für Leerlauf.

Ich sehe Vertical Storytelling deshalb weniger als eine völlig neue Erzählweise, sondern eher als eine Verdichtung klassischer dramaturgischer Prinzipien. Neu ist für mich vor allem, wie komprimiert diese hier eingesetzt werden.

Marshall: Als Schauspieler war für mich genau das zunächst schwer vorstellbar. Ich habe mich gefragt, ob ich plötzlich völlig anders spielen muss. Diese Sorge hat sich aber schnell gelegt. Bei unserer Herangehensweise blieb die Grundlage dieselbe: Eine Figur muss glaubwürdig sein. Natürlich arbeitet das Format stärker mit emotionalen Höhepunkten und manches wird im Schnitt zugespitzt. Und viele Microdramas überzeichnen ihre Figuren sehr stark. Aber für „Size Does Matter“ wollten wir Figuren mit nachvollziehbaren Gefühlen, Hoffnungen und Konflikten.

Gerade deshalb war ich sehr froh, dass Dirk die Figuren mit so viel Liebe geschrieben hat. Niemand wurde auf ein Klischee reduziert. Gerade weil unsere Geschichte queere Liebe erzählt und gleichzeitig Themen wie Körperbilder oder Selbstwahrnehmung berührt, war uns wichtig, dass diese Eigenschaften nicht die Figuren definieren. Es geht um Menschen – und genau das spürt man beim Spielen.

Das Format lebt von Tempo, Cliffhangern und emotionalen Höhepunkten. Geht dabei nicht die erzählerische Tiefe verloren?

Dirk: Natürlich ist das Erzähltempo deutlich höher als bei einem klassischen Fernsehfilm oder einer Serie. Subtile Zwischentöne gehen da natürlich ein Stück weit verloren – das bleibt bei so kurzen Folgen nicht aus und gefällt nicht jedem. Aber dass genau diese Erzählform eben auch viele Fans findet, sieht man ja mittlerweile überall. Und die dramaturgischen Werkzeuge wie Cliffhanger und emotionale Peaks sind ja nicht neu, Vertical Storytelling bzw. speziell Microdramas verdichten diese Elemente eben einfach noch stärker. Genau das ist beim Schreiben auch einer der Knackpunkte – wie viel Tiefe kann ich trotz der kurzen Episoden noch unterbringen?

Marshall: Beim Lesen des Drehbuchs hatte ich nie das Gefühl, dass hier Klischees bedient werden. Im Gegenteil: Trotz der Kürze waren die Figuren mit großer Wärme geschrieben. Ich glaube, genau deshalb fühlen sich viele Zuschauer*innen darin wieder.

Marshall. Wie hat sich Deine Arbeit als Schauspieler durch Vertical Storytelling verändert? 

Marshall: Natürlich gibt es Unterschiede. Die Kamera ist häufig näher an den Figuren, der Bildausschnitt ist enger und Emotionen werden teilweise etwas pointierter erzählt. Vieles entsteht aber auch erst im Schnitt. Dort wird entschieden, welche Momente besonders wirken und welche Akzente gesetzt werden. Das kennt man grundsätzlich auch aus Film und Fernsehen.

Was mich besonders überzeugt hat, war die Art, wie Dirk die Figuren mit großer Tiefe und Menschlichkeit geschrieben hat. Das hat man schon beim Lesen des Drehbuchs gespürt. Genau deshalb konnte ich die Rolle genauso ernst spielen wie jede andere Figur.

Eine Folge dauert oft nur ein bis zwei oder drei Minuten. Wie verändert diese Verdichtung Deine Arbeit als Autor und Regisseur?

Dirk: In der Form, dass hier wirklich jede Sekunde zählt. Und zwar von Anfang an. Bei einem klassischen Drehbuch entspricht eine Seite ungefähr einer Filmminute. Bei uns wurden aus einer Drehbuchseite auch schnell nur 30 bis 45 Sekunden. Auch wenn diese Verdichtung dann vor allem im Schnitt passierte und das Ganze nur ein persönlicher Erfahrungswert ist, muss man sich bereits während des Schreibens bei jeder Zeile fragen, ob diese die Spannung hoch genug hält.

Trotzdem wollte ich vermeiden, einfach nur auf maximale Überzeichnung zu setzen. Es gibt international genug Beispiele aus dem Bereich, wo genau das forciert wird. Unser Ansatz war dagegen, die Figuren ernst zu nehmen und nur dort zuzuspitzen, wo es der Geschichte dient. Hierin liegt eine der großen Herausforderungen: In sehr kurzer Zeit eine emotionale Verbindung zu den Figuren aufzubauen. Da es kaum Raum für Zwischentöne oder lange Expositionen, muss jede Szene die Geschichte voranbringen und gleichzeitig die Charaktere weiterentwickeln.

Dabei habe ich mich nicht nur an bestehenden Vertical-Serien orientiert. Natürlich habe ich recherchiert, Apps ausprobiert und internationale Beispiele angeschaut. Gleichzeitig wollte ich mich ein Stück weit auf mein Gefühl verlassen und Erfahrungen aus Fiction, Werbung und Social Media zusammenbringen. Am Ende musste das Format zu unserer Geschichte passen: Nicht umgekehrt.

Nach jeder veröffentlichten Folge beginnt ein zweiter kreativer Prozess: Zuschauer*innen kommentieren, diskutieren und erzählen ihre eigenen Geschichten. Welche Rolle spielt diese unmittelbare Verbindung zur Community?

Dirk: Für mich war das eine völlig neue Erfahrung. Normalerweise schreibt man ein Drehbuch, dreht den Film und bekommt irgendwann Kritiken oder Kennzahlen der Zuschauenden. Hier passiert das alles in Echtzeit. Plötzlich liest man direkt unter den Folgen, welche Szenen funktionieren, welche Cliffhanger Menschen frustrieren oder welche Figuren sie besonders mögen. Manche erzählen sogar ihre eigenen Dating-Erfahrungen oder schreiben sehr persönliche Geschichten in die Kommentare. Diese unmittelbare Nähe zum Publikum kennt man aus klassischen Filmproduktionen kaum.

Marshall: Gleichzeitig unterschätzt man leicht, wie viel Arbeit dahintersteckt. Gerade an den Tagen, an denen neue Folgen online gingen, war die Interaktion mit der Community fast ein Vollzeitjob. Ich habe nachts noch Kommentare beantwortet, Nachrichten gelesen und mit Zuschauer*innen geschrieben. Das gehört inzwischen einfach dazu. Ein Vertical Microdrama endet nicht mit dem Upload der Folge – danach beginnt der Austausch mit der Community erst richtig.

Dirk: Genau deshalb muss das Publikum als Community heute von Anfang an mitgedacht werden – das gilt umso mehr für eine auf Social Media veröffentlichte Serie wie „Size does matter“. Es geht nicht nur darum, gute Inhalte zu produzieren, sondern auch zu überlegen, wen man einbindet, welche Kooperationen sinnvoll sind und wie man Menschen organisch erreicht. Das ist in dem Fall längst Teil der kreativen Arbeit geworden.

Eure Serie erzählt ganz selbstverständlich von queerer Liebe und zeigt unterschiedliche Körperbilder, ohne daraus den eigentlichen Konflikt der Geschichte zu machen. Warum war Euch diese Form der Repräsentation wichtig?

Marshall: Weil genau darin für uns Normalität beginnt. Natürlich spielt unsere Geschichte mit Themen wie queerer Liebe oder Mehrgewichtigkeit. Aber diese Eigenschaften definieren die Figuren nicht. Es geht um Menschen, die sich verlieben, an sich zweifeln und ihre eigenen Herausforderungen haben – genauso wie alle anderen auch.

Gerade Menschen mit Mehrgewicht erleben in Film und Fernsehen oft, dass sie auf eine bestimmte Rolle reduziert werden. Sie sind der lustige Sidekick oder ihr Körper ist das eigentliche Thema. Das wollten wir bewusst anders erzählen. Dasselbe gilt für unsere queere Liebesgeschichte. Sie ist keine Ausnahme oder Botschaft, sondern einfach eine Liebesgeschichte.

Die Reaktionen haben uns gezeigt, wie wichtig das ist. Besonders über Instagram bekamen wir viele Nachrichten von Menschen, die schrieben, dass sie sich zum ersten Mal wirklich gesehen fühlen. Gerade auf einer Plattform, auf der häufig perfekte Körper und retuschierte Bilder dominieren, war dieses Feedback unglaublich berührend. Auch Influencer*innen aus dem Bereich Body Positivity haben unsere Serie geteilt und unterstützt. Das hat uns gezeigt, dass diese Geschichten gebraucht werden.

International entstehen bereits neue Plattformen und Geschäftsmodelle für Vertical Storytelling. Deutschland befindet sich dagegen noch am Anfang. Wie kann sich dieser Markt entwickeln?

Dirk: Im Moment fragen sich alle, welche Modelle in Deutschland funktionieren können. Besonders (aber nicht nur) in Asien sind beispielsweise Coin-Payments in Microdrama-Apps weit verbreitet. Ob sich das hier in der Form durchsetzt, oder eher Abonnements und werbefinanzierte Modelle, wird sich zeigen. Das kann man im Moment noch schwer einschätzen.

Gleichzeitig sehe ich Vertical Storytelling nicht nur als eigenständiges Geschäftsmodell. Das Format kann sich auch hervorragend eignen, um Geschichten zu testen oder neue Stoffe zu entwickeln. Man kann eine Welt erschaffen, Figuren einführen und direkt sehen, wie das Publikum reagiert. Das ist ein niedrigschwelliger Weg, um Intellectual Property – also neue Stoffwelten – aufzubauen, bevor daraus vielleicht eine Serie oder ein Kinofilm entsteht.

Darüber hinaus eröffnet das Format spannende Möglichkeiten für Branded Content. Statt klassischer Werbung setzen Marken bereits heute auf vertikale fiktionale Geschichten, um Menschen emotional zu erreichen. Ich glaube, genau in dieser Vielfalt liegt großes Potenzial.

Ist Vertical Storytelling auch eine Chance für junge Schauspieler*innen und Filmschaffende, die nicht darauf warten möchten, entdeckt zu werden?

Marshall: Absolut. Genau das finde ich so spannend. Man muss nicht mehr auf den berühmten Anruf der Produktionsfirma warten. Man kann selbst Geschichten entwickeln, Menschen zusammenbringen und direkt veröffentlichen. Gleichzeitig bekommt man unmittelbares Feedback vom Publikum.

Wir hatten zu Beginn unseres Projekts gerade einmal rund 300 Follower*innen auf Instagram. Heute wurden unsere Folgen dort Hunderttausende Male angesehen. Das zeigt, dass man auch ohne große Produktionsfirma oder riesiges Marketing Menschen erreichen kann.

Mein Rat an junge Schauspieler*innen wäre trotzdem: Macht Eure Ausbildung zu Ende, vernetzt Euch und geht raus. Besucht Stammtische, Branchentreffen und Festivals. Lernt Menschen kennen – nicht nur bekannte Caster*innen, sondern auch Regisseur*innen, Autor*innen oder Kameraleute. Wenn man an vielen Orten präsent ist, erhöht man die Chance, zur richtigen Zeit die richtigen Menschen zu treffen. Gleichzeitig sollte man keine Angst haben, eigene Projekte umzusetzen und dabei auch Fehler zu machen. Gerade daraus lernt man am meisten.

Wenn Ihr fünf Jahre vorausblickt: Welche Rolle werden Vertical Microdramas in der Film- und Serienlandschaft spielen – und woran möchtet Ihr selbst weiterarbeiten?

Dirk: Ich bin überzeugt, dass wir gerade erst am Anfang stehen. Natürlich beobachten im Moment alle sehr genau, wie sich der Markt entwickelt. Gleichzeitig sollte man nicht zu lange warten. Das Schöne an diesem Format ist, dass man einfach loslegen kann. Man kann experimentieren, Fehler machen und herausfinden, was funktioniert.

Wir möchten unsere Geschichte auf jeden Fall weitererzählen. Für eine zweite Staffel gibt es bereits konkrete Ideen. Jetzt geht es darum, den richtigen Rahmen zu finden und zu schauen, wie sich das Projekt weiterentwickeln kann.

Marshall: Für mich hat sich dieses Experiment schon jetzt gelohnt. Die Resonanz auf Festivals wie in München war überwältigend. Ich wurde immer wieder auf die Serie angesprochen, und tatsächlich haben sich daraus sogar neue Rollenanfragen ergeben. Das zeigt, dass Vertical Storytelling nicht nur ein spannendes Format ist, sondern auch Türen öffnen kann.

Ich hoffe, dass wir uns in ein paar Jahren gar nicht mehr fragen müssen, ob Vertical Microdramas eine Zukunft haben. Sondern dass sie ganz selbstverständlich ihren Platz neben Film, Fernsehen und Streaming gefunden haben – als eigenständige Form des Erzählens mit ganz eigenen Möglichkeiten.

Denis "Marshall" Ölmez

Schauspieler, Stuntkoordinator und Schauspieldozent

Bekannt wurde er unter anderem durch seine Rolle als Antoine Dumont in der RTL-Serie Unter uns sowie durch Auftritte in Produktionen wie Tatort, Rheingold, 791 km und Mord mit Aussicht. Zuletzt spielte er die Hauptrolle In „Size does matter“, Deutschlands erstem queeren Microdrama. Neben seiner Arbeit vor der Kamera ist er seit vielen Jahren als Stuntkoordinator tätig und unterrichtete außerdem Bühnenkampf sowie Filmstunts an Schauspielschulen und in seiner eigenen Stuntschule.

© Sven Serkis

Dirk Rosenlöcher

Regisseur und Drehbuchautor

Nach dem Diplom an der Kunsthochschule für Medien Köln arbeitet er an fiktionalen Stoffen zwischen Film, Serie und neuen Erzählformaten. Seine Webserie „Discocalypse“ wurde international ausgezeichnet und von Vivendi/Canal+ lizensiert. Mit dem Langfilmdebüt „Living like Candice“ feierte er 2023 bei den Hofer Filmtagen Premiere und war 2024 beim Shanghai Film Festival zu Gast.  Das von ihm geschriebene und inszenierte Microdrama „Size Does Matter“ erzielte auf Social Media über 750k organische Views. Außerdem ist er tätig in den Bereichen Werbung, Social Media und Branded Content.

© Panagiota Boulaniki

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