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Oscar Nominierungen: Best Casting 2026

09.03.2026 | Redaktion

Bei den 98. Academy Awards 2026 wird erstmals ein Oscar für „Best Casting“ vergeben – ein historischer Moment für das Handwerk der Casting Directors.

Mit der Einführung der Oscar-Kategorie für Casting erhält ein zentrales kreatives Gewerke endlich die verdiente internationale Anerkennung. Diese nominierten Casting Directors stehen für außergewöhnliche künstlerische Vision, präzises Gespür für Ensemble-Dynamik und nachhaltigen Einfluss auf das weltweite Kino. Ob ausgezeichnet oder nicht – jedes dieser Werke trägt eine unverwechselbare Handschrift.

Nina Gold
Casting Director „Hamnet“, UK

Nina Gold zählt zu den einflussreichsten Casting Directors Europas. Mit ihrem feinen Gespür für Ensemble-Dynamik prägte sie große Film-, TV- und Streaming-Produktionen wie „Game of Thrones“ und „The Crown“ ebenso wie Kinofilme wie „Les Misérables“ und „Amy Winehouse“.

Nina Gold studierte Sprach- und Kulturwissenschaften (Medieval and Modern Languages) am Christ’s College der University of Cambridge. Bereits während ihres Studiums fand sie ihren Einstieg ins Casting: Ihr erster Auftrag war die Rekrutierung von Kompars*innen für ein AC/DC-Musikvideo. Nach mehreren Jahren im Musikvideo- und Werbebereich verantwortete sie 1992 das Casting eines McDonald’s-Spots unter der Regie von Mike Leigh – ein früher Meilenstein, der den Grundstein für ihre internationale Karriere legte.

Für ihre Casting-Arbeit wurde sie mehrfach mit Emmy Awards ausgezeichnet, unter anderem für „Game of Thrones“, und erhielt BAFTA-Ehrungen für ihre Leistungen im britischen Film- und Fernsehbereich. 2026 ist sie nun für ihre Arbeit an „Hamnet“ für einen Oscar nominiert. Ein fein austariertes Ensemble von großer emotionaler Präzision. Die Besetzung verbindet historische Glaubwürdigkeit mit intimer Menschlichkeit und schafft eine dichte, poetische Atmosphäre, die den Film nachhaltig prägt.

© Mark Von Holden/A.M.P.A.S.

Eintrag Nina Gold bei Casting Network

Francine Maisler
Casting Director „Sinners“, USA

Francine Maisler zählt ebenfalls zu den einflussreichsten Casting Directors Hollywoods und hat mit ihrem präzisen Blick für Charaktertiefe und Ensemble-Dramaturgie zahlreiche international erfolgreiche Produktionen geprägt. Zu ihren Arbeiten gehören Filme wie „Dune“, „The Revenant“, „Birdman“, „The Tree of Life“ und „Marriage Story“. Ihre Besetzungen zeichnen sich durch eine besondere Balance zwischen Starpräsenz und feinfühliger Figurenentwicklung aus.

Maisler begann ihre Karriere im Casting in den 1980er-Jahren und arbeitete sich schnell zu einer der gefragtesten Stimmen der Branche empor. Ihre langjährige Zusammenarbeit mit renommierten Regisseur*innen wie Denis Villeneuve, Alejandro G. Iñárritu und Terrence Malick unterstreicht ihr internationales Renommee.

Für ihre Arbeit wurde sie mehrfach mit Artios Awards der Casting Society of America ausgezeichnet. 2026 erhielt sie eine Oscar-Nominierung für ihre Casting-Arbeit an „Sinners“ – ein historischer Moment in der erstmaligen Anerkennung des Gewerks durch die Academy. Ein kraftvolles, spannungsgeladenes Ensemble mit starker Charakterkontur. Die sorgfältige Balance aus Intensität und Nuancierung verleiht dem Film dramaturgische Tiefe und emotionale Wucht.

© Mark Von Holden/A.M.P.A.S.

Hamepage Francine Maisler

Jennifer Venditti
Casting Director „Marty Supreme“, USA

Jennifer Venditti gehört zu einen der innovativsten Casting Directors der USA und ist insbesondere für ihr wegweisendes „Street Casting“ bekannt – die Entdeckung authentischer Talente jenseits klassischer Vorsprechen. Mit Projekten wie „Euphoria“, „Uncut Gems“ und zahlreichen Independent-Produktionen prägte sie eine neue Form der realitätsnahen Ensemble-Besetzung.

1998 gründete sie in New York ihre eigene Casting-Büro JV8INC, die sich auf die Suche nach unverstellten, nicht-traditionellen Darsteller*innen spezialisierte. Ihre Arbeit zeichnet sich durch einen dokumentarischen Blick und ein besonderes Gespür für Diversität und Authentizität aus.

Neben ihrer Casting-Tätigkeit veröffentlichte sie ein vielbeachtetes Buch „Can I ask you a question?“ über ihre Arbeitsweise. 2026 geht sie für ihre Arbeit an „Marty Supreme“ ins Oscar-Rennen.
Ein mutiges, zeitgenössisches Casting mit klarer Handschrift. Die Kombination aus neuen und etablierten Gesichtern erzeugt Authentizität, Dynamik und eine unverwechselbare Energie.

© Mark Von Holden/A.M.P.A.S.

Homepage Jennifer Venditti

Cassandra Kulukundis
Casting Director „One Battle After Another“, USA

Cassandra Kulukundis zählt ebenfalls zu den profilierten Casting Directors der amerikanischen Filmszene und ist insbesondere für ihre langjährige Zusammenarbeit mit Regisseur Paul Thomas Anderson bekannt. Zu ihren Credits gehören Filme wie „Magnolia“, „Her“, „Phantom Thread“, „Licorice Pizza“. Ihre Arbeit zeichnet sich durch eine besondere Sensibilität für komplexe Figurenkonstellationen und subtile Ensemble-Spannungen aus.

Kulukundis begann ihre Laufbahn in den 1990er-Jahren im Umfeld unabhängiger Filmproduktionen und entwickelte sich rasch zu einer zentralen kreativen Partnerin anspruchsvoller Regiehandschriften. Ihre Fähigkeit, große Ensembles mit nuancierter Präzision zu formen, machte sie zu einer festen Größe im Autorenkino.

2026 wurde sie für ihre Casting-Arbeit an „One Battle After Another“ für den Oscar nominiert – ein weiterer Höhepunkt einer kontinuierlich gewachsenen internationalen Karriere. Ein vielschichtig komponiertes Ensemble, das komplexe Figurenkonstellationen mit subtiler Präzision sichtbar macht. Die Besetzung überzeugt durch psychologische Tiefe und organische Gruppenstruktur.

© Mark Von Holden/A.M.P.A.S.

Cassandra Kulukundis bei imdb

Gabriel Domingues
Casting Director „The Secret Agent“, Brasilien

Gabriel Domingues zählt zu den aufstrebenden Casting Directors Lateinamerikas und steht für eine neue Generation international vernetzter Filmkreativer. Mit einem besonderen Fokus auf kulturelle Authentizität und Ensemble-Vielfalt arbeitete er an Projekten wie „The Secret Agent“ und prägte dort die Besetzung mit einem klaren Blick für regionale Identität und globale Anschlussfähigkeit.

Domingues studierte Film und Dramaturgie an der Universidade Federal do Rio de Janeiro und begann seine Karriere als Casting Assistant, bevor er eigene Projekte verantwortete. Neben seiner Arbeit als Casting Director ist er auch als Drehbuchautor tätig, was seine besondere Sensibilität für Figurenentwicklung unterstreicht.

2026 erhielt er für „The Secret Agent“ eine Oscar-Nominierung in der neu eingeführten Kategorie Casting – ein bedeutender Meilenstein sowohl für seine persönliche Laufbahn als auch für die internationale Sichtbarkeit des brasilianischen Films. „Ein kulturell präzises und international wirksames Ensemble. Die Besetzung verbindet regionale Authentizität mit universeller Lesbarkeit und schafft eine starke narrative Identität,“ wie es der Guardian zusammenfasst.

© Mark Von Holden/A.M.P.A.S.

Gabriel Domingues bei imdb

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