Endlich eine Lola für das beste Casting
| Redaktion
Beim Deutschen Filmpreis wird 2027 erstmals eine Lola für das beste Casting vergeben. Damit wird eine langjährige Forderung der Castingbranche Wirklichkeit und die kreative Leistung von Casting Directors erstmals als eigene Kategorie beim wichtigsten deutschen Filmpreis gewürdigt.
„Wir freuen uns sehr, dass ihre wichtige Arbeit ab dem kommenden Jahr mit einer Lola gewürdigt wird“, erklären die Präsident*innen der Deutschen Filmakademie, Vicky Krieps und Florian Gallenberger.
Auch Jacqueline Rietz und Nina Haun, Vorstand der Sektion Casting in der Deutschen Filmakademie, begrüßen die Entscheidung. Eine herausragende Besetzung präge den künstlerischen Ausdruck und die Wirkung eines Films in besonderer Weise. Die neue Lola sorge nun für mehr Sichtbarkeit, Anerkennung und Wertschätzung des Gewerks.
Die Richtlinien sehen vor, dass pro Film grundsätzlich höchstens eine Person für die Kategorie Casting benannt werden kann. Eine alleinige Nennung als Casting Associate, Casting Assistenz oder für Street-, Komparsen-, Community- beziehungsweise Kleindarstellerinnen-Casting reicht für eine Qualifikation nicht aus. Casting Directorinnen von Dokumentarfilmen können ebenfalls nicht für die Kategorie gemeldet werden.
Das Auswahlverfahren für den Deutschen Filmpreis 2027 hat am 1. September begonnen. Produktions- und Verleihfirmen können ihre Filme bis einschließlich 18. September 2026 anmelden.