Motiv: Christoph Hilger | Credit: C. Dalchow
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Stand der Information: 19.03.2013
1990 erhielt der gelernte Sprecherzieher sein Diplom an der staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart. Zusätzlich hatte er Gelegenheit, über einen Zeitraum von ca 11 Jahren erst als Schüler, später als Assistent mit Walter Lott/Actors Studio NY zu arbeiten. Seit 1990 ist sein Arbeitsmittelpunkt Köln. Seitdem hatte Christoph Hilger insgesamt über 9 Jahre Lehraufträge an Hochschulen im deutsprachigen Raum inne. 1994 bekam er - nach ca. 30 eigenen Drehtagen in verschiedensten Serien und Filmen- den Auftrag, für Grundy Ufa ein Coaching- Konzept für tägliche Serien zu erstellen und durchzuführen. Unterbrochen von eigenen Dreh- und Theaterarbeiten spezialisierte er sich auf Castingvorbereitungen und DRehbegleitungen in etlichen Serien. Seit Mai 2006 ist er nun als Professor an der Hochschule für Film und Fernsehen "Konrad Wolf" in Potsdam. Sein besonderes Interesse gilt bis heute der Übertragbarkeit von erlernter Technik auf tatsächliche Situationen kreuz und quer duch angefragte Genres. Sein Hauptwohnsitz ist zwar derzeit noch Köln, als Coach buchbar ist er aber außer in den Semsterferien derzeit in Potsdam/ Berlin. WAS MACHT EIN COACH? In den USA ist Setcoaching wesentlich selbstverständlicher als bei uns- hat eigentlich jeder namhafte Schauspieler seinen Coach, von dem er sich überprüfen lässt- und genau das ist seine Tätigkeit: Im besten Falle ein Supervisor der Schauspielerleistung seiner Klienten unter unterschiedlichsten Gesichtspunken, je nach eigener Qualifikation von Stimme über den Körper als Instrument bis zum gezielten Einsatz der eigenen Emotionen und sein Grundverhalten in besonders herausfordernden Situationen. DREHBUCHVORBEREITUNG/CASTING: In einem Casting geht es darum, Casting Directors, Regisseure, Redakteure sowie Produzenten einen Eindruck der eigenen Persönlichkeit in Verbindung mit der darzustellenden Rolle zu geben - Die Vorbereitung wird eingeteilt in die dramaturgische Analyse der vorliegenden Szene, den individuellen Zugang des Schauspielersund die darauf basierende Gestaltung. Schwerpunkt ist hier ein situatives Training über die Vorlage und der Versuch, etwas unverwechselbares für die Darbietung zu finden. KAMERATRAINING ALLEGEMEIN: Der Umgang mit einer oder mehreren Kameras gehört im weitesten Sinn zum Handwerk des Schauspielers - wird aber kaum speziell gelehrt. Im Idealfall holt die Kamera den Schauspieler in seinem Rollenprozess ab - das habe ich in 15 Jahren Arbeit vor und hinter der Kamera leider viel zu selten erlebt. Die Realität sieht häufig anders aus. In meinem Kameratraining geht es um Gesetzmäßigkeiten der Kamera - und wie ich mir sie als Spieler zunutze mache. Ich nenne diese Gesetzmäßigkeiten Kamerageometrie. Die Präsenz des Schauspielers kann sich unter Beachtung dieser Prinzipien ganz erstaunlich verstärken. DREHBEGLEITUNG/SETCOACH: Dies ist sinnvoll, wenn Regisseure sie als Unterstützung verstehen - und nicht als Bedrohung und der Coach sich nicht in Konkurrenz zum Regisseur setzt. Schauspieler dies als Service verstehen, der der Exaktheit ihrer Arbeit dient, nicht als Armutszeugnis für die eigenen Möglichkeiten. eine vorherige Arbeit mit dem Schauspieler möglich war, in dem man eine gemeinsame Sprache finden konnte Vereinbarungen über die Art und den Umfang der Hilfe finden konnte Möglichkeiten sein... INDIVIDUELLE CHECKS: Ichbiete ich einen individuellen Check an, bei dem ich anhand einer von Ihnen mitgebrachten Spielsituation eine Stärken/Schwächen- Analyse erstelle und eine persönliche Einschätzung gebe - und daraufhin mit Ihnen ein Trainingsprogramm entwickle - falls nötig! AUSLÄNDISCHE SCHAUSPIELER: ... die in deutschen Produktionen arbeiten, haben zu Recht Befürchtungen, sich in der fremden Sprache zu verheddern - und ihr Spiel zu verlieren. Mein Konzept von Sinn - naher Textarbeit im Dialogtraining hilft ihnen, im Spiel selbst mit mittelmäßigen Deutschkenntnissen überzeugend zu bleiben. Erfahrungen sammelte ich in den Produktionen „Zwei Profis“ ZDF (2002) mit dem Hauptdarsteller Ken Narasaki, in dem Kurzfilm „Greenhorn“ mit Tim Williams und der Produktion „Goldene Zeiten“(2005) im Training mit Dirk Benedikt. COACHING INDUSTRIE: Seit 2000 ergab sich für mich eine verstärkte Arbeit mit Klienten auch im Hinblick auf Selbstdarstellung für den Beruf, in Rhetorik und Moderation. Methodiken der künstlerischen Arbeit, gezielt eingesetzt, ermöglichen häufig ein verblüffend effektives Arbeiten auch im Nicht- Künstlerischen Bereich. in der Folge werde ich meine genauen Angebote mehr und mehr hier differenzieren. KÖRPERSPRACHE/ATEM: Es gibt Menschen, die es in der Öffentlichkeit scheinbar leichter haben als andere, weil sie die versteckten Botschaften ihres Körpers besser kaschieren können. Die meisten bräuchten Unterstützung, damit sie gerade ihre mißverständlichen Signale besser verstehen und dann ersetzen können. Dieses Thema bearbeite ich anhand von tatsächlichen Situationen der Klienten, die wir nachstellen und mit Kameraunterstützung analysieren. Denkbar wäre z.B. ein Vorstellungsgespräch, eine Präsentation oder ähnliches. Als Angebot gibt es die Möglichkeit eines... Eine PROBESTUNDE ist möglich! Christoph Hilger ist Pate von www.gesichter-gesucht.de im Bereich Coaching. Spezialgebiet: Atem, und Stimmpädagogik.
siehe auch: Atem- und Stimmpädagogen
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